Mein erstes mal im KITZ
Am 11. Oktober 2023 hatte ich das Vergnügen und die Ehre mit Stina Wrede Kunst im Kieler Innovations- und Technologiezentrum auszustellen
Durch meinen Kollegen Tom, der dort das Social Media betreut wurde ich auf diese Institution aufmerksam. Er erzählte mir von diesem Haus, in dem
bereits eine junge Künstlerin ihre Werke präsentierte. Ich setzte mich in Verbindung mit der lieben Dilek, die dort das Eventmanagement betreut.
Ich wurde herzlich empfangen und direkt wurde mir die Möglichkeit eröffnet, dort auszustellen...mehr noch, eine richtige Vernissage mit allem PIPAPO zu veranstalten.
Zu diesem Zeitpunkt lagen auf meinem Dachboden bereits großformatige Bilder von denen ich mir erträumte, sie würden eines Tages in einem
tollen Ambiente wirken. Das Lichtdurchflutete Gebäude mit viel Platz war der Ort, wie ich es mir nur für meine erste Vernissage wünschen konnte.
Noch toller war, dass ich auf Menschen traf, die mich ermutigten so richtig loszulegen.
In den 3 Monaten vor der Ausstellung habe ich mich dann wirklich beinahe nurnoch mit malen und Rahmenbauen beschäftigt. Für viele Bilder sind extra Rahmen
im passenden Format entstanden.
An dieser Stelle danke ich meinen Eltern, die mich bei sich im Garten sägen ließen.
Am Tag der Vernissage wusste ich nicht, wer und wie viele Gäste kommen würden, ich hatte aber einer Menge Freunden bescheid gegeben.
Das KITZ-TEAM (DILEK Westphal,Julia Petersen und Andree Mehrens) hatten Getränke bereitgestellt und leckere Snacks vorbereitet.
Mein Freund Felix Trollmann baute seine Gitarre auf um den Abend mit Gypsy-Jazz zu verschönern. Auch ihm danke ich dafür von Herzen.
Ca. 50 Gäste kamen an diesem Abend und schauten sich die Bilder an (es dürften so ca 60 Bilder gehangen haben).
Unter den Gästen waren neue Freunde wie alte und meine Oma durfte ihre selbstgestrickten Socken auf einem der Bilder entdecken.
Zu meiner Kunst möchte ich folgendes sagen:
Ich verbrachte viel Zeit mit der Malerei und für mich war das Malen Therapie, manchmal ein innerer Zwang und eine Flucht.
Lange Zeit hatte ich Zweifel an meinen künstlerischen Fähigkeiten. Doch immer wieder stieß ich im Laufe meiner Arbeit auf neue Techniken
und Möglichkeiten mich künstlerisch auszudrücken. Das Scheitern bzw. Unzufriedenheit mit dem Status Quo oder meinem Prozess führten mich letzten Endes
wieder zu neuen Ideen und Formen. Das Zerschneiden missglückter Bilder brachte mich Beispielsweise zu meiner Mosaik-Technik, mit der viele Bilder der Ausstellung entstanden.
Einige davon erinnern an Kirchenfenster, die mich schon immer durch ihre Leuchtkraft faszinierten. Auch meine Liebe für die Arbeit mit unterschiedlichen
Papieren und deren Wirkung nebeneinander entstand mit der Zeit und so malte ich 2022 und 2023 fast ausschließlich auf Papier.
Die größtenteils abstrakten Bilder sind Ausdruck einer Lebensphase, die 2015 begann. Mit der Vernissage habe ich das Gefühl ein Kapitel abgeschlossen zu haben
Ich nehme viele Erkenntnisse aus dieser Zeit mit und werde auch weiter auf Techniken zurückgreifen, freue mich aber auch auf die Weiterentwicklung
im Künstlerischen wie Menschlichen.
Allen Freunden und Familienmitgliedern, die mich auf der Reise unterstützt haben, und mir dieses Event ernöglicht haben möchte ich abschließend Danke sagen.
Ich denke, dass wird nicht die letzte Vernissage gewesen sein.